150327Ferrari2Moorburg – Das ist ein augenscheinlicher Totalschaden bei einem Ferrari F 12, dem Spitzenmodell aus der italienischen Sportwagenschmiede,

der auf der A7 am Freitagmorgen in Höhe Moorburg. Der Fahrer hatte auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Das Heck brach aus. Der sportlich flache, mit einem 740- PS leistenden Motor ausgestattete und bis zu 340 Stundenkilometer schnelle Ferrari schleuderte unter die Leitplanke und riss etwa ein Dutzend der Pfähle aus dem Boden, auf denen die eigentliche Leitplanke liegt. Einer der Pfeiler wurde dabei quer über die Gegenfahrbahn in den Abfahrtsbereich Moorburg geschleudert. Am Fahrzeug riss das vordere linke Rad ab. Erst nach rund 300 Metern kam der Ferrari, der bei seiner Vorstellung 2012 als das schnellste jemals gebaute Fahrzeug mit Straßenzulassung gefeiert wurde, zum stehen.

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Der abgerissene Reifen des Ferrari. Foto: zv

Der Fahrer (36) stieg unverletzt aus. Sollte der auf eine Firma zugelassene Ferrari ein Totalschaden sein, hat der Fahrer ein kleines Einfamilienhaus „zerlegt“. Der Grundpreis des erst vor eineinhalb Monaten zugelassenen Wagens wird mit knapp 270.000 Euro angegeben. Kenner sagen, dass dieses Modell in der Regel mit einigen Extras deutlich über 300.000 Euro liegt.

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Der verunglückte Ferrari. Foto: zv

Für die Bergung des Sportwagens mussten zwei Spuren der Autobahn gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau in Richtung Süden. zv