150320Messer1Harburg – Bei einem Raubüberfall auf den Juwelier Babylon am Sand ist einer der Betreiber durch Messerstiche verletzt worden. Der Mann kam unter Notarztbegleitung

ins Krankenhaus Harburg. Dort stellte sich heraus, das das 54-jährige Opfer schwerer verletzt wurde, als zunächst angenommen. Es wurde eine Not-Operation durchgeführt. Der Mann schwebt in Lebensgefahr.

Gegen 11.15 Uhr war der Täter in das kleine Juwelier-Geschäft gestürmt. Unmittelbar danach kam es zu den Messerstichen, durch die der 54-jährige Betreiber am Bein und am Rücken verletzt wurde. Unmittelbar danach flüchtete der Täter über den Sand. Zeugen riefen Polizei und Rettungskräfte.

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Einsatzkräfte kümmern sich um den verletzten Juwelier. Foto: zv

Der Juwelier wurde noch vor seinem Geschäft behandelt. Dann in den Rettungswagen gebracht, der mit Blaulicht und Notarzt Richtung Krankenhaus Harburg abfuhr. Gleichzeitig fahndeten mehrere Peterwagenbesatzungen in der Umgebung nach dem Flüchtigen, bei dem es sich laut Zeugen um einen dunkel gekleideten Südländer handelt. Im Rahmen der Fahndung, zu der 15 Peterwagenbesatzungen eingesetzt wurden, wurde ein Verdächtiger festgenommen und zur Wache an der Lauterbachstraße gebracht.

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Beamte des Landeskriminalamtes sichern am Tatort Spuren. Foto: zv

Die Mordkommission hat den Fall jetzt übernommen. Mehrere Stunden sicherten Experten der Dienststelle und der Kriminaltechnik am Tatort Spuren. Ob der Räuber bei dem Überfall auch Beute machte, war auch am Nachmittag noch unklar. Die Mordkommission sucht jetzt weitere Zeugen. Sie möchten sich unter Telefon 4286-56789 beim Landeskriminalamt melden. zv

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Veröffentlicht 20. März 2015