150219VU2Marmstorf – Bei einem Verkehrsunfall auf der A7 kurz vor Marmstorf ist am Donnerstag der Fahrer eines Mercedes schwer verletzt worden. Er war an einem Stauende unter

einen bereits fast stehenden Tanklastzug gerast. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den Mann aus den Trümmern schneiden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Unfall passierte kurz nach 9 Uhr 500 Meter vor der Ausfahrt Marmstorf. Der 26 Jahre alte Fahrer des in Bielefeld gemeldeten Mercedes war offenbar mit hoher Geschwindigkeit an das Stauende herangefahren. Obwohl der Fahrer die sonne im Rücken hatte, bemerkte er den fast stehenden Tanklastzug vor sich zu spät. Der Mercedes bohrte sich in das Heck des Tankzugs. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Wagen sich unter das Heck schob und sich dort verkeilte.

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Der Mercedes hat sich unter das Heck des Lasters geschoben. Foto: zv
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Die Feuerwehr schickte sowohl Kräfte aus Hamburg, wie auch aus Seevetal zur Einsatzstelle. Über eine Stunde brauchten die Feuerwehrmänner, um den Mann, der mit beiden Beinen eingeklemmt war, aus den Trümmern des Fahrzeugs zu befreien. Er wurde zunächst vom Notarzt im Rettungswagen versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus St. Georg geflogen. Ob Lebensgefahr für den Mann besteht, war zunächst nicht klar.

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Der gerettete Fahrer wird zum Rettungswagen gebracht. Foto: zv
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Die Autobahn war wegen den Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 11.10 Uhr in Richtung Norden voll gesperrt. Danach wurde zunächst ein Fahrstreifen freigegeben. Die Behinderungen hielten sich in Grenzen. Die Fahrzeuge stauten sich auf der A7 auf etwa drei Kilometer Länge. Ab Fleestedt wurden die Fahrzeuge von der Autobahn abgeleitet. Auf den Ausweichstrecken kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen.

Erst vor fünf Tagen hatte es auf der A1 einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Auch dort war das Unglück an einem Stauende passiert, bei dem neun Menschen verletzt wurde, als ein voll besetzter VW-Bus in ein Fahrzeug prallte. zv

Veröffentlicht 19. Februar 2015

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