TrepollAndreHarburg - Im Bezirk Harburg wurden in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres 467 Einbrüche verübt, davon 199 am Tag, von denen insgesamt lediglich 34 Fälle, oder

anders ausgedrückt 7,3 Prozent aufgeklärt werden konnten. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten der CDU, André Trepoll (Foto), hervor.  Von Einbrüchen in Harburg sind besonders die Stadtteile Neugraben Fischbek (bisher 107 Einbrüche), Eißendorf (86), Harburg (60), Heimfeld (51), Wilstorf (50) und Hausbruch (42) betroffen. Die Aufklärungsquoten bei schweren Diebstahl aus Gewerbegebäuden und ähnlichem bewegen sich auf niedrigem Vorjahresniveau.

„Wohnungseinbrüche und schwerer Diebstahl sind für Betroffene ein großes Ärgernis und zum Teil mit erheblichen Vermögenschäden verbunden", so Trepoll. "Daher ist es äußert bedauerlich, dass zum einen die Anzahl der Straftaten weiterhin hoch ist und gleichzeitig die Aufklärungsquoten weiterhin stagnieren." dl