141203BeckerbergHarburg - Nach der Tragödie in den beiden Mehrfamilienhäusern am Beckerberg im Phoenix-Viertel ist die Ursache, die zum Tod von drei Menschen führte, weiterhin

unklar. Am Mittwoch waren Beamte des Landeskriminalamtes, Fachleute von eon-Hanse, Schornsteinfeger und Sachverständige in beiden Gebäuden. Die Häuser verfügen über getrennte Heizungsanlagen. Defekte an den Anlagen oder an den Schornsteinen wurden zunächst nicht entdeckt.

Im Haus Nummer 11, in der eine Mieterin einer Erdgeschosswohnung, die an das Haus Nummer 9 angrenzt, eine schwere Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitt, wurde laut Eigentümer in der letzten Zeit keine neue Heizung eingebaut. Auch soll es keine Verbindnung zwischen den beiden Kellern geben. Die Frau aus der Erdgeschosswohnung soll weiterhin auf der Intensivstation des Krankenhauses liegen.

Die Zahl der Verletzten wird mittlerweile mit 13 angegeben. Die beiden Häuser sind weiterhin geräumt und abgesperrt. Die Bewohner sind zum Großteil bei Verwandten oder Bekannten untergekommen. Lediglich in einem Fall musste vom Bezirksamt ein Hotelzimmer bereitgestellt werden. dl