141103Kutter1Harburg – Blub. Weg war er. Am Sonntagabend ist am Treidelweg der Kutter „Chap“ gesunken. Als das Unglück bemerkt wurde, hing der 17 Tonnen schwere Holzkutter in

dem dort sieben Meter tiefen Wasser nur noch an den Tampen. Die Feuerwehr rückte mit einem Kran und tauchern an, um den das als Lotsenversetzboot eingesetzte Schiff anzuheben und so die Lenzarbeiten zu ermöglichen.

Die 50 Jahre alte "Chap", so war zu hören, war schon länger in einem liederlichen Zustand. Der Eigner, 141103Kutter2ein 74 Jahre alter Rentner, war laut Vermieter der Liegeplätze bereits aufgefordert worden den acht Meter langen Kutter zu entfernen. Der Eigner, der nach eigenen Angaben nicht versichert ist, selbst kann sich nicht erklären, wie sein Schiff sinken konnte. Es soll nach der Bergung in einer Werft geschleppt und repariert werden.

Die in mehreren Etappen durchgeführten Bergungsarbeiten zogen sich bis in die späte Nacht hin. 141103Kutter3Die Feuerwehr legte zudem Ölschlengel aus, weil aus dem Kutter Diesel ausgelaufen war. Zusätziich wurden die Arbeiten erschwert, weil die "Chap" zwischen anderen Booten vertäut gelegen hatte. Am späten Abend stand noch nicht fest, ob die Bergung allein mit dem Feuerwehrkran gelingen wird. Die Wasserschutzpolizei ermittelt. Die genaue Ursache des Wassereinbruchs in den Kutter stand zunächst nicht fest. zv

Veröffentlicht 2. November 2014