140709WasserHarburg - Sturzregen hat im Bereich Harburg am Mittwoch zahlreiche Straßen unter Wasser gesetzt. Keller liefen voll. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Die Regenfront

war in mehreren Intervallen über den Bezirk gezogen. Sintflutartig ließ Sturmtief "Michaela" niederprasseln. Die Kanalisation war nicht in der Lage die Wassermassen aufzunehmen. Straßenzüge verwandelten sich in reißende Flüsse. Rückhaltebecken, wie an der Denickestraße erreichten ihre Kapazitätsgrenze. An vielen Stellen lief Wasser in die Keller. Besonders betroffen war die Denickestraße. Aber auch an der Baererstraße, am Frankenberg oder am Erwin-König-Weg wurde Hilfe benötigt. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Bis Donnerstagmorgen wurden rund 124 Einsatzstellen gezählt. "Es waren 101 mal Wasser und 23 mal umgestürzte Bäume oder abgerissene Äste", sagt Hendrik Frese von der Feuerwehr. Am Hans-Dewitz-Ring musste vier Stunden lang eine geflutete Tiefgarage leergepumpt werden. Am Ohrnsweg kippt eine Baum auf ein Haus. auch ein geparkter VW Bus wurde beschädigt.

Für die Stadt sind solche Unwetter eine zusätzliche Einnahmequelle. Die Behörde bittet die Opfer zur Kasse. Wer nach einem Unwetter Hilfe braucht, um den Keller leerzupumpen, muss nach der Hamburger Gebührenordnung für ein Fahrzeugs samt Personal mindestens 191 Euro zahlen. Abgerechnet wird immer nach Aufwand. zv

Veröffentlicht 9. Juli 2014

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