100111EisrettungWilstorf - Mindestens stündlich fährt jetzt auf dem Außenmühlendamm ein Peterwagen vorbei. Die Beamten schauen gezielt, ob sich Menschen auf das Eis gewagt haben. Obwohl große Wasserflecken anzeigen, dass Teile des 20

 Hektar großen Gewässers noch nicht zugeforen sind, trauen sich einzelne Personen auf das Eis. Dabei sind sie in akuter Lebensgefahr. Am Wochenende holten Politisten einen Schlittschuhläufer von der Außenmühle. Spuren am Rand verraten, dass immer mal wieder Spaziergänger testen, ob das Eis trägt.
Wer sich auf das dünne Eis wagt, spielt mit seinem Leben. "Wenn man einbricht hat man nur wenige Minuten", sagt Feuerwehrsprecher André Braker. Zeugen sollten sich zur Rettung nicht selbst auf das Eis wagen. Viel zu groß ist die Gefahr, dass sie selbst einbrechen. "Man sollte möglichst schnell die Feuerwehr rufen", sagt Braker. "In so einem Fall zählt jede Sekunde." Die Einsatzkräfte sind für eine Eisrettung ausgebildet und ausgerüstet, aktuell wurden solche Rettungseinsätze geübt. dl