140417VU3Wilstorf – Es war ein Unfall, wie ein Stunt im Film. Glücklicherweise ist er für eine Mutter und vier Kinder, darunter ein Säugling, verhältnismäßig glimpflich ausgegangen. Passiert

ist er am Donnerstagnachmittag auf der Jägerstraße – der Strecke, die nach Anwohnerprotesten verkehrsberuhigt wurde. Die 33-Jährige war mit ihrem Opel Astra140417VU1 in Richtung Harburg unterwegs. Offenbar war sie abgelenkt und fuhr mit einem Auto auf ein Beet mit Baum, das in die Fahrbahn ragte. Der Wagen drückte den Baum runter. Der wirkte wie ein Katapult und warf den Opel auf das Dach. Zeugen zogen Ayse Y. und ihre Kinder im alter zwischen elf Jahren und zwei Monaten aus dem Wagen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Zuerst hatte es fälschlicherweise geheißen, dass ein Lastwagen an dem Unfall beteiligt sei und im Auto Menschen eingeklemmt wären. Das bestätigte sich nicht.

Die Mutter und die Kinder kamen mit Rettungswagen in die Uniklinik Eppendorf. Eines der Kinder hatte eine Augenverletzung erlitten. Das UKE hat ein gute Augenklinik. „Die Mutter und die anderen Kinder kamen auch dorthin, damit sie, so aufgeregt, wie sie sind, nicht auseinandergerissen werden, sondern zusammen bleiben“, so ein Feuerwehrmann. Alle waren, so hieß es zunächst, leichter verletzt. Die Jägerstraße war wegen des Einsatzes voll gesperrt. zv