131205Sturm2Harburg – Die 20 Freiwilligen Feuerwehr im Bereich Harburg, Süderelbe und Unterelbe sind im vergangenen Jahr deutlich öfter angefordert worden, als 2012. Das geht

aus dem Jahresbericht der Feuerwehr Hamburg hervor. Vor allem die Wehren aus dem Bereich Harburg waren „gefragt“. Dort stieg die Zahl der Einsätze von 466 auf 781.

Besonders stark stiegen die Hilfeleistungen. Die Zahl verdreifachte sich von 101 auf 313. Der Grund sind die vor allem die schweren Stürme „Christian“ und „Xaver“. Bei der FF Neuland stieg die Zahl dieser Einsätze von 4 auf 36.

Im Bereich Rothenburg/Veddel musste die dortige FF deswegen 85 Mal ausrücken. Die Wehr war mit 204 Einsätzen auch die am meisten geforderte FF in dem Bereich.

In Süderelbe stiegen die Einsatzzahlen von 368 auf 424. Grund waren auch hier die technischen Hilfeleistungen, die von 79 auf 166 anstiegen und sich damit mehr als verdoppelten. Mit 151 Einsätzen war es die FF Eißendorf, die besonders oft eingesetzt wurde. Sie ist aber eine der wenigen Wehren in den drei Bereichen, bei der die Zahl der Einsätze zurückging.

Im Bereich Unterlebe, zu dem unter anderem Finkenwerder gehört, stieg die Zahl der Einsätze von 451 auf 499. Die höchste Belastung hatte die FF Neuenfelde mit 218 Einsätzen durch die hohe Zahl der Erstversorgungen bei Erkrankungen oder Unfällen. Diese Einsatzart kommt in größerer Zahl nur dort, bei der FF Neuenfelde Nord und bei der FF Cranz vor.