130305HerzHarburg – Trauer um die von ihrem Ehemann erstochene 28-Jährige an der Würffelstraße. Am Abend nach der Tat versammelten sich viele Freundinnen und Freunde der Getöteten

vor dem Haus, in dem sich das Familiendrama abspielte. Sie stellten ein Herz aus Kerzen auf. Viele weinten. Die Trauer war geprägt von Fassungslosigkeit. Die 28-Jährige, die als Verkäuferin im Phoenix-Center arbeitete, war beliebt, galt als lebensfrohe, modebewusste Frau, die seit Jahren mit ihrem Sohn zum Fußball kam, dort viele Kontakte und Freundschaften knüpfte. Die Ehe mit ihrem Mann beschrieben die Bekannten als „liebevoll“. Sie haben sich angerufen, immer wenn es ging“, sagt ein Bekannte. Darauf, dass es in der Beziehung kriselte,  hätte es nach außen keine Hinweise gegeben.
Solche Hinweise hatte die Polizei nach eigenen Angaben auch nicht. Der Mann, der als Busfahrer arbeitete, war weder im Zusammenhang mit Straftaten noch im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt aufgefallen. Am Mittwochmorgen hatte der 44-Jährige, so die Erkenntnisse der Polizei, seine Frau niedergestochen und so schwer verletzt, dass sie starb. Er selbst wurde von Polizisten niedergeschossen, als er mit dem Tatmesser auf die Beamten losging. dl

Artikel: Polizist schießt nach Familiendrama Messerstecher nieder