140222Feuer3Harburg – Ein Feuerteufel hat in der Nacht zum Sonntag in Harburg eine Spur der Verwüstung gelegt. Innerhalb von rund eineinhalb Stunden zündelte er an neun Stellen. Immer waren es

Mülleimer und Müllcontainer, die angesteckt wurden. In zwei Fällen breitete sich das Feuer aus. Nahe dem Rathaus waren sogar Menschen in Gefahr. Die Polizei nahm einen 25-Jährigen fest. Er kommt vor den Haftrichter.

Kurz vor Mitternacht hatte die Brandserie begonnen. Am Wall wurde gleich über der Tiefgaragenzufahrt  des Gesundheitszentrums ein Raum für Müllcontainer angesteckt. Als die Feuerwehr eintraf, brannte das kleine Gebäude lichterloh. Flammen schlugen meterhoch. Dann ging es Schlag auf Schlag. Im Bereich Bremer Straße 140223Feuer4brannten gleich mehrere Mülleimer. Dann ein weiterer Brandort (Foto rechts) am Walkmühlenweg, der kleinen Straße, die von der Harburger Rathausstraße Richtung Fußgängerzone führt. Dort hatte der Täter an zwei stellen gezündelt. Auch ein Müllcontainer hinter der Anlieferungszone eines Ladens brannte. Die Flammen griffen auf das Flachdach über, fraßen sich in das Gebäude. Auch mehrere angrenzende Wohnungen 140222Feuerwaren gefährdet. Die Feuerwehr löschte, konnte aber nicht verhindern, dass Teile des Geschäftsgebäudes beschädigt wurden.
Die Polizei hatte intensiv gefahndet und einen 25 Jahre alten Mann festgenommen. Nachdem bei ihm die Handschellen klickten, kam es zu keinen weiteren Bränden. Benjamin K. bestritt der Brandstifter zu sein. Polizisten hatten ihn jedoch bei der letzten Tat beobachtet. Bei ihm wurden ein Feuerzeug, sowie seine rußverdreckte Kleidung sichergestellt. Gegen den Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, wird Haftbefehl beantragt werden. Die Höhe der der durch die Brandserie verursachten Schäden stand zunächst nicht fest. dl