091210SchreibenHeimfeld - An der Schule Weusthoffstraße gibt es am Freitag „Amok-Frei“. In einem Schreiben an die Eltern stellte die Schulleitung es ihnen frei, ob sie am 11. Dezember ihre Kinder zum Unterricht schicken wollen. Hintergrund ist eine Amokdrohung aus dem Oktober. Damals hatte der Hausmeister mehrere Schmierereien an Türen festgestellt. Es handelte sich um obszöne, in schlechtem Deutsch geschriebene Sprüche, in denen ein Lehrer beleidigt wurde. Auch wurde die Aufschrift „Hallo, ihr seid alle tot“ entdeckt. Der Verfasser, der offensichtlich auch über nur geringe Rechenkünste verfügt, hatte außerdem einen Amoklauf in einem Monat angekündigt, dazu aber das Datum des 11. Dezember gestellt. Die Schulleitung will offenbar auf Nummer sicher gehen. In einem einseitigen Schreiben an die Eltern, das den Schülern mitgegeben wurde, weist die Schulleitung darauf hin, dass der Drohung nur eine sehr geringe Ernsthaftigkeit gegeben wird. Nach Rücksprache mit mehreren Institutionen, wie der Polizei, dem Elternrat oder der Schulaufsicht, schätze man das Risiko so gering ein, dass der Unterricht regulär stattfindet. Trotzdem könnten die Kinder, wenn es die Eltern möchten, zu Haus bleiben. zv