131210Schute2Harburg – Es ging sehr schnell. Am frühen Dienstagmorgen ist direkt neben dem Wohnschiff von Gunter Gabriel das Schubboot „Marc“ gesunken.

Jetzt liegt das knapp 25 Meter lange und über neun Meter breite Schiff vor der Jöhnk Werft mit dem Steven, dem vorderen Bereich, auf Grund, während das Heck und Teile der Aufbauten noch aus dem Wasser ragen. 131210Schute1

 

Gehalten wird es durch eine Festmacherleine, die mit einem Binnenschiff verbunden ist. „Es sind geringe Mengen Betriebsstoffe ausgetreten“, sagt Hauptkommissar Andreas Schöpflin. Die Feuerwehr legte Ölsperren aus.

„Was die Ursache für den Untergang des Schubbootes ist, ist bislang ungeklärt“, so Schöpflin. Die „Marc“, so heißt es, gehört zu einer Insolvenzmasse. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Die Bergung des  Schubbootes dürfte sich als schwierig erweisen. Die Harburger Schleuse ist wegen Arbeiten zum Hochwasserschutz bis Mitte Januar gesperrt. Deswegen kommt der für die Bergung benötigte Schwimmkran nicht in den Harburger Binnenhafen. dl

Beitrag: Schleuse bleibt länger geschlossen