131127TaeterNeuland – Nach dem Raubüberfall am Penzweg, bei dem eine Familie aus dem Raum Hannover mit einem fingierten Autoverkauf in eine Falle gelockt wurde, fahndet die Polizei

jetzt mit einer Phantomskizze nach dem Täter. Der Räuber hatte damit gedroht die Frau und die drei Jahre alte Tochter des Kaufinteressenten zu erschießen, wenn dieser nicht die Kaufsumme aushändigt.
Die Tat passierte am 14. November. Im Internet hatte der 40-Jährige aus dem Raum Hannover einen Mercedes ML entdeckt, der dort zum Kauf angeboten wurde. Der Mann nahm Kontakt zu dem Anbieter auf, der sich „Öztürk“ nannte. In Marmstorf sollte der Wagen übergeben werden. Auf dem Weg dorthin bekam das Opfer einen Anruf. Er wurde Richtung Harburg „Automeile“ umgeleitet, wo der Wagen auf dem Hof eines Mercedes-Händlers stehen sollte. Im Penzweg befindet sich eine Zufahrt zu dem Hof der Autofirma. Als der 40-Jährige gegen 19.35 Uhr mit seinem BMW in den Penzweg fuhr, erwartete ihn dort der vermeintliche Verkäufer.
Der zog eine Schusswaffe und bedrohte den Mann. Als dieser nicht gleich das Geld herausgeben wollte, richtete der Räuber die Waffe auf die Frau und das Kind des Mannes, die mit im Wagen waren und drohte diese zu erschießen. Der 40-Jährige übergab sodann die 40.000 Euro. Der Räuber erpresste auch die Herausgabe des BMW-Schlüssels und warf diesen weg. Dann flüchtete der Mann.
Der Räuber ist etwa 35 Jahre alt, 1,75 Meter groß und Südländer. Er hatte zur Tatzeit einen etwas längeren Dreitagebart, trug einen dünnen braunen Anzug, ein einfarbiges dunkles Hemd und braune Lederslipper. Insgesamt soll der Räuber eine gepflegte Erscheinung gehabt haben. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 4286-56789 entgegen. dl