131007GerichtHarburg – Zweiter Prozesstag zum „Nazi-Flashmob“ im Amtsgericht an der Buxtehuder Straße.  Im Dezember 2011 waren maskierte Rechtsradikale durch Eißendorf gezogen.

Vor Gericht: Danny R. aus Buchholz. Er bestritt Teilnehmer des unangemeldeten Aufzuges gewesen zu sein. Außerdem bestritt er gegen das Vermummungsverbot verstoßen zu haben. Die Teilnehmer hatten weiße Masken getragen und waren als „Unsterbliche“ durch die Eißendorfer Straße gezogen. Vor Gericht sagte Danny R. aus, dass er lediglich gefilmt habe. Eine Maske will er nicht getragen haben. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes hatte die Polizei tatsächlich keine Maske gefunden. Allerdings gibt es die Notiz eines Beamten vom Einsatz 2011, wonach Danny R. zumindest eine Maske dabei hatte.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des Buchholzers war auch nicht das Videomaterial des Aufmarsches nicht gefunden worden. Das, so behauptet der Mann, sei aber auf seinem Computer, den die Polizei sicherstellte. Ein Urteil wurde nicht gesprochen. Auch weil  Entlastungszeugen, die zu Gunsten des angeklagten aussagen sollten, nicht vorgeladen waren. Fortsetzung folgt. dl