Die Reservisten der Bundeswehr bilden eine Menschenkette, um den Deich zu sichern. Foto: jojoWilhelmsburg/Harburg - Sie zählt zu den größten Übungen, die einmal jährlich in Hamburg durchgeführt werden: Die Deichverteidung. Am vergangenen Freitagabend war es wieder soweit. An drei Hamburger Deich-Brennpunkten

übten die - größtenteils ehrenamtliche Helfer - den schlimmsten Fall: Deichbruch.

Etwa 500 freiwillige Helfer waren dabei, als um 19.32 Uhr die Einsatzmeldung lautete: Deiche in Gefahr. Kräfte des Technischen Hilfswerks, Reservisten der Bundeswehr sowie Hamburger Deichwarte und Freiwllige Feuerwehrleute waren ausgerückt. An den Standorten Wilhelmsburg am Finkenried, Harburg-Neuland sowie in Hamburg Mitte wurde der Ernstfall nachgestellt.

"Wir lagern allein hier am Finkenreid kanpp 50.000 befüllte Sandsäcke", weiß Deichwart Jürgen Wüpper. Wenn die nicht ausreichen, gibt es allein im Süden von Hamburg noch zwei weitere Depots. 

Auch Kräfte der Bundeswehr waren an der Übung beteiligt. Sind seit der großen Flut 1962 in Hamburg aus dem Bild der Deichsicherung nicht mehr wegzudenken. (jojo)

Allein am Depot am Finkenried lagern etwa 50.000 befüllte Sandsäcke für den Ernstfall. Foto: jojo
Kräfte der Bundeswehr überwachten die Übung. Foto: jojo
Kräfte des Technischen Hilfswerks sorgen für genügend Licht am Deich. Foto: jojo