130125EisHarburg – Prächtig, in funkelndem Weiß präsentiert sich der zugefrorene Außenmühlenteich. Doch einen Spaziergang über das Eis, den sollte man lassen. Man begibt sich in höchste Lebensgefahr. Die Eisdecke

ist noch zu dünn und brüchig. Vergangenes Jahr war das Kerneis in der Mitte 16, am Rand 20 Zentimeter dick, bevor das Ok zum Eisvergnügen gegeben wurde. Davon ist man jetzt weit entfernt. Es besteht die Gefahr, dass man einbricht.

 

Dass man in so einer Situation kaum die Möglichkeit hat sich selbst zu retten, demonstrierte die Feuerwehr bei einer Übung (Foto). Alle Löschzüge und auch die Freiwilligen Feuerwehren sind für die Rettung von Eingebrochenen ausgestattet und ausgebildet. Mit einem Schlauchboot und Leitern tasten sie sich bis zu dem Eingebrochenen vor und ziehen ihn aus dem Eisloch.

Im extremen Notfall gibt es eine sogenannte „Crash-Rettung“, bei der ein Feuerwehrmann nur mit einer Schleifkorbtrage zum Eingebrochenen rutscht.

In Harburg wagten sich am Freitag die ersten „Lebensmüden“ auf das Eis. Nicht auf die Außenmühle, sondern auf den Lohmühlenteich im Göhlbachtal. „Wir haben zwei Erwachsene und mehrere Kinder vom Eis geholt“, hieß es von der Polizei. zv