010113Seehbr2Harburg – Der Schuss, der kurz nach dem Jahreswechsel auf dem Parkplatz neben dem Dänischen Bettenlager Cetin Y. tötete, ist offenbar von ihm selbst ausgelöst worden. Das geht aus der Aussage eines Angehörigen hervor. Abwechseln hätte man kurz nach Mitternacht mit der Kleinkaliberpistole in die Luft geschossen. Als Cetin Y. mit der Sportwaffe hantierte, löste sich ein Schuss, der ihn in den Bauch traf. In Panik habe er die Waffe genommen und sie in der Nähe unterhalb einer Wohnung vergraben. An der Stelle war bereits am Tag zuvor die Kleinkaliberwaffe und passende Munition in einem Beutel entdeckt worden. Kriminaltechnische Untersuchungen sollen klären, ob das Projektil, das den 32-Jährigen tötete, aus der Waffe abgefeuert wurde. Außerdem prüft die Mordkommission, ob es sich tatsächlich so abgespielt hat, wie der Angehörige es geschildert hat. zv