010113Seehbr1Harburg – Der tragische Tod eines 32 Jahre alten Familienvaters, der kurz nach dem Jahreswechsel an der Seehafenbrücke leblos zusammenbrach, ist offenbar durch das Hantieren mit einer Schusswaffe

verursacht worden. Durch eine Obduktion wurde festgestellt, dass es eine Kleinkaliberkugel war, die den Mann tötete. Die Waffe ist verschwunden.

 

Die Polizei schloss zunächst nicht aus, dass es ein Splitter aus einem illegalen Böller war, der die Verletzung verursachte. Die genauen Umstände des tödlichen Schusses sind noch unklar. Die Mordkommission ermittelt.

 

Das neue Jahr war gerade fünf Minuten als, als Cetin Y. auf dem kleinen Parkplatz neben dem Dänischen Bettenlager zusammenbrach. Alarmierte Rettungskräfte gingen zunächst von einer Erkrankung des Mannes aus. Offenbar sagte niemand, was tatsächlich passiert war.

Über eine halbe Stunde versuchten die Einsatzkräfte den Mann zu retten. Im Krankenhaus stellten Ärzte dann den Tod des Mannes fest. Sie entdeckten auch ein Einschussloch im Bauch. Erst aus dem Krankenhaus wurde die Polizei alarmiert.

Mittlerweile ermittelt die Mordkommission. In der Nacht sicherten Kripobeamte erste Spuren. Am Neujahrsmorgen rückte die Mordkommission an. Auch zu dem Zeitpunkt war nicht klar, was passiert war. Die Waffe wurde offensichtlich weggeschafft. Von wem sie stammt und wer sie in der Hand hatte, als sich der tödliche Schuss löste, war zunächst nicht bekannt.

Auch die Aussagen, die die Beamten bekamen, brachten wenig Licht ins Dunkel. Ein Bekannter der Familie behauptete noch am Neujahrstag der Mann sei plötzlich und ohne erkennbaren Grund umgefallen. Tatsächlich hatte das Geschoss so schwere Verletzungen angerichtet, dass der Mann innerlich verblutete.

Bei dem Opfer handelt es sich um einen Deutschtürken aus dem Raum Frankfurt. Er war mit seiner Familie nach Harburg gereist, um bei einem Bekannten den Jahreswechsel zu feiern. Der Tote hinterlässt eine Frau und drei kleine Kinder. zv

 

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