121206sprengSteinwerder – Bei gezielten Sucharbeiten ist am Donnerstagnachmittag auf dem Grund des Kaiser-Wilhelm-Hafens eine Flakgrante aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Ein Taucher stellte fest, dass die

10,5 Zentimeter-Granate mit einem sensiblen Zeitzünder bestückt ist. Sprengmeister Peter Bodes entschied, dass ein Transport der Granate zu gefährlich sei.

Sie sollte durch eine gezielte Sprengung unter Wasser vernichtet werden. Dafür mussten die Kampfmittelräumer die Granate in einen anderen Bereich des Hafenbeckens bringen, der bereits abgesucht worden war. Sonst hätte die Gefahr bestanden, dass bei der Sprengung andere Weltkriegs-Munition unkontrolliert detoniert wäre.

Planmäßig brachten die Kampfmittelräumer anschließend die Granate zur Explosion zv