121028VU4Heimfeld – Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Stader Straße hat am späten Sonntagnachmittag vier Verletzte, darunter ein Kind, gefordert. Der fünfjährige Junge musste von Einsatzkräften aus der Wohnung

seiner Eltern geholt werden. Der eingeklemmte Fahrer hatte das Kind Bekannten mitgegeben, die vor der Feuerwehr und Polizei an der Einsatzstelle waren. Die hatten weder Rettungswagen noch Notarzt abgewartet und den Jungen zur Schwarzenbergstraße zur Mutter gebracht.

 

Laut Zeugen hatte der Fahrer eines weißen Renault Modus am Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr kurz hinter der Autobahnanschlussstelle Heimfeld Richtung Neugraben auf der vierspurigen Straße gewendet. Ein in dieselbe Richtung fahrender Jaguar rammte den Renault. Das Fahrzeug schleuderte über die Gegenspur in den Grünstreifen.

Einsatzkräfte befreiten den eingeklemmten Fahrer. Der kam nach seiner Versorgung durch eine Notärztin ins Krankenhaus Harburg. Die beiden Insassen des Jaguars wurden ebenfalls verletzt. Rettungswagen fuhren sie ins Krankenhaus Altona.

Gleichzeitig schickte die Feuerwehr Einsatzkräfte, darunter einen Notarzt zur Schwarzenbergstraße. Während des Einsatzes hatten sie erfahren, dass auch ein Kind in dem Renault gesessen hatte. Die unglaubliche Geschichte, die Zeugen erzählten: Der Fahrer hatte das Kind an Bekannte gegeben, die vor den Einsatzkräften an der Unfallstelle waren. Die hatten den Jungen nicht in ein Krankenhaus, sondern zur Wohnung der Eltern gebracht.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, so ein Feuerwehrmann. Von der Wohnung aus kam das Kind ins Krankenhaus. Es sei leicht verletzt, hieß es am Sonntagabend.

Die Stader Straße war wegen des Unfalls in Richtung Harburg voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Waltershofer Straße abgeleitet. In Richtung Neugraben war ein Fahrstreifen gesperrt. Es kam zu Behinderungen. zv

 

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