091012PK46Harburg - Die Abgeordneten der Bürgerschaft, Sören Schumacher und Stefan Schmitt, wollen durch eine Kleine Anfrage geklärt wissen, welche personellen Folgen eine Abschaffung der örtlichen Dienstgruppe Präsenz

 hätte und welche  Lücken das in die Kriminalitätsbekämpfung im Stadtteil reißt. Ihre Anfrage ist Teil einer ganze Reihe vergleichbarer Kleiner Anfragen, die 45 Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete gestellt haben. "Da Senat und Regierungsfraktionen bei diesem Thema bisher auf ganzer Linie gemauert haben und jeder Auseinandersetzung ausgewichen sind, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als mit ganz konkreten Anfragen bezogen auf jede Wache die Fakten ans Licht zu bringen", sagt SPD-Innenexperte Andreas Dressel"Damit müssen sich Innensenator und Polizeiführung auch vor Ort der Diskussion stellen über das, was sie mit ihrem Streichkonzert anrichten."
Für Harburg ist das Thema besonders brisant. Das Revier an der Lauterbachstraße gilt als "Geberwache", weil es im Vergleich zu anderen Hamburger Polizeiwachen personell besonders üppig ausgestattet ist. Deshalb wird bei der Polizei intern davon ausgegangen, dass Harburg Beamte abgeben muss. zv