121005Baum3Harburg – Jetzt ist auch für die Feuerwehr die typische Herbstzeit angebrochen. Der erste Oktobersturm sorgte gleich für mehrere Einsätze. An der Knoopstraße stürzte ein Baum auf den dortigen Container des dortigen Freizeittreffs,

in dem gern gesellige Runden günstiges Bier durch die Kehlen rauschen lassen. Als der Baum auf den Container kippte, saßen mehrere Männer drin. „Es hat unheimlich gekracht“, sagt einer 121005BaumLder Männer. Glück im Unglück: Der Container hielt. Niemand wurde verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf rückte an, um den Baum in handliche Stücke zu zersägen. Auch mehrere Autos, die auf dem Parkplatz neben dem Container standen, wurden von den Ästen getroffen aber nicht schwerer beschädigt. Der umgestürzte Baum könnte noch ein Nachspiel haben. Vor einiger Zeit war bereits ein Ast abgeknickt, weil der Baum morsch ist. Danach, so erzählten Besucher des Freizeitreffs, hatten sich Behördenvertreter den Baum angeschaut. Passiert ist nichts. Jetzt knickte der dicke Stamm in etwa zwei Metern Höhe ab. Offenbar war der Baum innen so verfault, dass er dem Wind nicht standhalten konnte.

Schon vorher war die Feuerwehr an der Weusthoffstraße im Einsatz gewesen. Dort war eine Pappel vom Schulgelände auf die Straße gestürzt. Der schwere Baum drückte den Zaun ein. Stamm und Äste blockierten die Fahrbahn. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hausbruch beseitigten den Baum.

Insgesamt registrierte die Hamburger Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet rund 60 Sturmeinsätze. Der Süden war weniger betroffen. Die Masse der Einsätze mussten im Westen und Norden Hamburgs abgearbeitet werden. zv