120412GasLHeimfeld - Explosionsgefahr in der Hangstraße. Ein Hausmeister hatte am Mittwochnachmittag Gasgeruch festgestellt und die Feuerwehr sowie e.on Hanse informiert. Einsatzkräfte stellten tatsächlich ein explosionsfähiges Gasgemisch in der Kanalisation fest. Ein Teil der Hangstraße wurde gesperrt. Polizisten postierten sich vor den Häusern, damit niemand heraus kam.

Währenddessen erschienen immer mehr Einsatzkräfte der Feuerwehr. Darunter war auch ein Spezialcontainer für Löscheinsätze mit Pulver. Schläuche wurden verlegt. Löschtrupps unter Atemschutz standen bereit. Nachdem sämtliche Gullydeckel geöffnet wurden, verflüchtigte sich das Gas. Durch Messungen konnte die Ausbruchsstelle lokalisiert werden. Das Gas strömte unterhalb eines Fußweges aus.

Die Leitung konnte abgeschiebert werden. "Vermutlich hatte es einen Kurzschluss gegeben, der die Gasleitung beschädigte", sagt der Einsatzleiter der Feuerwehr, Jan Peters. "Das Gas hat sich dann im Erdreich verbreitet und ist in alle Schächte gedrückt worden." Die Feuerwehr belüftete die Schächte. "Wir haben auch die angrenzenden Häuser kontrolliert", sagt Peters. "Dort wurde kein Gas festgestellt."

Bei dem Einsatz verletzte sich ein Mitarbeiter von e.on hanse. Er war in einen der offenen Gullyschächte getreten. Der Einsatz selbst dauerte mehrere Stunden. In der Zeit war in der Hangstraße kein Verkehr möglich. In der Nacht meldeten erneut anwohner Gasgeruch. Wieder rückten Feuerwehr und e.on Hanse an. Diesmal war es ein fehlalarm. "Es gab kein neues Leck", sagt Feuerwehrsprecher Hendrik Frese. "Sondern es waren lediglich Gaauasdünstungen aus dem Erdauhub, die von den Anwohner wahrgenommen wurden." zv

 

120412Gas4 120412Gas1 120412Gas2 120412Gas5 120412Gas3

{youtube}7ZsEeQ0kqOc{/youtube}