120306KontrolleLWilstorf - Im Rahmen der Hamburgweiten Rotlichtkontrolle waren am Dienstag auch in Harburg 25 Einsatzkräfte der Polizei unterwegs. Vier Stunden lang beobachteten Beamte aus zivilen Fahrzeugen die große Kreuzung, an der Wilstorfer Straße, Hannoversche Straße, Winsener Straße und Hohe Straße zusammentreffen. Das Ergebnis: In der Zeit stellten die Polizisten 40 Rotlichtverstöße fest. Außerdem wurden an den rundum aufgebauten Anhaltestellen sieben Fahrer die am Steuer telefoniert und 22 Fahrer die nicht angeschnallt waren angehalten. Auch zwei Autofahrer, die vermutlich bekifft am Steuer saßen, wurden entdeckt.

 

Unterstützung für die Aktion kommt vom ADAC-Hansa. Dort hat man im Rahmen einer Untersuchung ausgemacht, dass sich Hamburgs Autofahrer in den vergangenen Jahren eine extreme Lockerheit im Umgang mit Ampeln zugelegt haben. Die Zahlen sind im Vergleich zu einer vergleichbaren Erhebung zu 2008 erheblich gestiegen. Außerdem rauschen überproportional viele Fahrer auch noch über eine Ampel, wenn die bereits mehr als eine Sekunden auf Rot steht.

Die Strafen sind empfindlich. Es gibt Punkte und sehr schnell Fahrverbote von einem Monat. Auch das ist richtig findet der ADAC. Durch Rotlichtverstoße verursachte Verkehrsunfälle fordern mehr Opfer. Während bei einem "normalen" Verkehrsunfall jeder fünfte Unfall Verletzte oder Tote fordert, gibt es bei Rotlichtunfällen in jedem zweiten Fall Opfer. zv