120223HausbootVeddel - Zwei Hausboote sind am Freitag im Spreehafen untergegangen. Dabei wurde auch der Steg zerstört, an dem sie festgemacht sind. Die Feuerwehr war am Morgen alarmiert worden, weil die Hausboote in gefährliche

Schräglage geraten waren. Die Einsatzkräfte konnten nicht verhindern, dass die beiden etwa zehn und acht Meter langen Wohnschiffe untergingen.

 

Erste Überlegungen Ölschlängel um die beiden Hausboote zu legen, wurden verworfen. "Es liefen so gut wie keine Betriebsstoffe aus", sagt ein Feuerwehrmann. Beamte der Wasserschutzpolizei begannen am Nachmittag mit der Ermittlung der Unglücksursache. Möglich ist, dass zunächst Wasser in eines der beiden verbundenen Hausboote eindrang und das zweite Hausboot mit unter Wasser gedrückt wurde. Warum Wasser eindrang, ist unklar. Frostschäden sind nicht ausgeschlossen. Erst am Donnerstag war beinahe in Finkenwerder ein historischer Kutter untergegangen, dem der Frost stark zugesetzt hatte.

Die Hausboote im Spreehafen müssen jetzt geborgen werden. Ein Termin steht nicht fest. Beide Hausboote waren vermietet. Menschen waren zur Zeit des Unglücks nicht an Bord. zv