120104DruckBinnenhafen – Ein technischer Defekt hat das Großfeuer an der Nartenstraße ausgelöst, welches die 3.000 Quadratmeter große Lagerhalle zerstörte. Davon gehen die Spezialisten der Brandermittlung des

Landeskriminalamtes aus. Sie waren am Mittwoch am Brandort und hatten erstmals in den Trümmern nach Spuren suchen können. Lokalisiert wurde auch der vermutliche Brandausbruchsort, er liegt innerhalb der Halle. Spekulationen, dass zunächst der Palettenstapel vor der Halle brannte, sind für die Ermittler vom Tisch.

Das Feuer war in der ersten Phase dorthin übergesprungen. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Flammen im vorderen Bereich und vor der Halle zunächst unter Kontrolle bekamen, breitete sich der Brand in den gelagerten Kautschuk- und Latexprodukten aus und geriet schließlich außer Kontrolle.

Erste Erfolge gab es auch bei den Reinigungsarbeiten. Vom Handelshof wurde die Firma Eckelmann damit beauftragt einen Teil des Parkplatzes von der klebrigen Kautschukmasse zu befreien. Nach einer Spezialbehandlung konnte die Masse mit heißem Wasserdampf gelöst und mit Hochdruck beseitigt werden. „Wir sehen die Erfolge“, sagt Handelshof-Geschäftsführer Jörn Sörensen.Es geht aber schleppend voran.“ Wann der Parkplatz wieder freigegeben werden kann, ist nicht absehbar. „Wir richten uns darauf ein so lange unseren Kundenverkehr über die Rückseite am Treidelweg abzuwickeln“, sagt Sörensen. „Das klappt gut.

Auf die Firma Eckelmann setzt auch das Bezirksamt, dass für die Nartenstraße zuständig ist. "Wir wollen erst versuchen die Fahrbahn zu reinigen und haben deshalb die Firma beauftragt", sagt Petra Schulz, Sprecherin im Bezirksamt. Als schwierig wird die Beseitigung des in die Siele gelaufenen Kautschuks eingestuft. Wie es damit weiter geht, war zunächst noch unklar.

Wann die Nartenstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, ist nicht absehbar. zv

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