090904KontrolleHeimfeld - Das war eine "hochnotpeinliche" Befragung für die Autofahrerin des knallroten Ford KA, die am Freitagmorgen etwas fix durch die Weusthoffstraße gefahren war. Mit Tempo 40 statt der erlaubten 30 Stundenkilometer wurde sie dabei von der Polizei gemessen. sie war die erste von 32 Autofahrern, die zwischen 8 Uhr und 12 Uhr angehalten wurden. Der Schnellste war mit Tempo 45 an der Schule vorbei gefahren. Ein Knöllchen gab es dafür nicht. Dafür musste sie sich den Fragen von sieben Schülern der 7a stellen. Die wollten ganz genau wissen, wie man dazu kommt vor einer Schule schneller als erlaubt zu fahren. "Es war schrecklich" sagt die KA-Fahrerin zu der Befragung. Polizeiverkehrslehrer Axel Stadie ist mit der Reaktion zufrieden. So eine Erfahrung ist für Autofahrer einprägender. "Es sind oft keine großen Tempoverstöße", sagt Stadie. "Aber wenn jemand 40 statt 30 Stundenkilometer schnell fährt, verlängert sich der Bremsweg um sechseinhalb Meter. Das kann entscheidend sein." (zv)