110718VU01Wilhelmsburg - Schwierige Rettung auf der A1 in Höhe der Siedenfelder Brücke. Dort waren kurz nach 6 Uhr drei Lastwagen ineinander gefahren. Das letzte Fahrzeug prallte mit so einer Wucht auf den vor

ihm stehenden Lkw, dass das Führerhaus rund eineinhalb Meter eingedrückt wurde. "Der Fahrer war mit dem rechten Bein schwerst eingeklemmt", sagt Einsatzleiter Uwe Haug.

Die Einsatzkräfte bauten ein kleines Gerüst auf, um den Mann aus dem Führerhaus zu schneiden. Was die Rettung nicht einfacher macht: Der Fahrer wiegt gut 130 Kilo. Große Teile der Fahrerkabine mussten aufgeschnitten werden, damit der Mann gerettet werden konnte. Erst nach knapp eineinhalb Stunden war er befreit.

Unter Begleitung einer Notärztin kam der Trucker ins Krankenhaus St. Georg. Der Mann hat schwere Beinverletzungen erlitten, Lebensgefahr besteht nicht. Die Fahrer der beiden anderen beteiligten Lastwagen blieben unverletzt. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt, die genaue Unfallursache steht nicht fest.

Die Auswirkungen des Unfalls waren enorm. Feuerwehr und Polizei konnten während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zwar eine Fahrspur offen halten. Trotzdem kam es zu massiven Behinderungen. Nicht nur auf der A1 staute sich der Verkehr auf einer Länge von 16 Kilometern. Selbst die Stadtautobahn war betroffen, weil die Fahrzeuge über die gesamte Kornweide zurück über den Abfahrtsbereich bis zur Brücke über die Süderelbe zurück standen.

Ein Ausweichen zur A7 brachte nichts. Dort staute sich der Verkehr auf elf Kilometern bis kurz vor Marmstorf zurück. Der Grund sind das höherere Verkehrsaufkommen am Montag und der Urlaubsverkehr. zv

 

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