110612spri03Waltershof - Eineinhalb Stunden hat ein "Lebensmüder" (22) am Pfingstsonntag dafür gesorgt, dass auf der A7 bei Waltershof nichts mehr ging. Der Mann hatte eine der Schilderbrücken erklommen, die die

gesamte Breite der dort dreispurigen Autobahn Richtung Norden überspannt. Die Elbtunnelzentrale leitete einen Nothalt ein. Von 9.15 Uhr bis 10.15 Uhr war die A7 in beide Richtungen gesperrt. In Richtung Norden war die Autobahn sogar bis 10.45 Uhr zu. Während sich der Verkehr bis Heimfeld und in Richtung Süden bis Stellingen zurück staute, hielt der "Lebensmüde" Polizei und Feuerwehr auf Trab. Mal machte er seine Kunststückchen. Dann wollte er erst eine Jacke, dann ein Getränk. Schließlich überredeten die Beamten und die Mutter des "Lebensmüden" den Mann  dazu von der Schilderbrücke zu klettern.

Das Problem am Ende: Die Tür in dem massiven Schutzgitter, dass die Schilderbrücke vor unbefugtem Betreten schützen soll, musste aufgeflext werden. Erst danach kam der Lebensmüde ins Krankenhaus. Dort wurde er in die Psychiatrie eingewiesen. Er ist als psychisch gestört bekannt. Mittlerweile ist er wieder entlassen worden. Er hat die Auflage sich bei einer Drogenambulanz zu melden. zv

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