110418FunkHarburg - Fehlstart für den Digitalfunk im Süderelberaum. Vier Tage nachdem die Wachen Harburg, Neugraben, Wilhelmsburg und die drei Kommissariate der Wasserschutzpolizei flächendeckend auf die neue Technik umgeschaltet

hatten, musste wieder auf den alten analogen Funk umgestellt werden.

Der Grund: Die Kommunikation mit der Einsatzzentrale lief nicht. "Wir konnten das Problem eingrenzen", sagt der Sprecher der Innenbehörde, Frank Reschreiter.

Danach liegt es an einer Komponente der Einsatzzentrale, dass der "Michel-Sprecher", der von dort aus die Einsätze vergibt, nicht mit Peterwagen oder Wachen sprechen konnte. "Das Netz funktioniert. Untereinander können die Einsatzkräfte problemlos kommunizieren", versichert Reschreiter. "Ein Fehler dort wäre weitaus schlimmer gewesen."

 

So rückten Techniker aus Wien an, um den Fehler zu finden. Auch die Feiertage soll daran gearbeitet werden. Die Polizei hofft, dass nach Ostern der Digitalfunk wieder eingeschaltet werden kann.

Die gesamte Einführung kostet rund 53 Millionen Euro. Seit 2004 wird konkret an dem Projekt gearbeitet, eelches Ende 2012 mit der hamburgweiten Umstellung auf Digitalfunk realisiert sein soll. zv