110218ZigaWaltershof - Da hat es der Zoll doch mal so richtig Krachen lassen. 45 Maschinen, die zur illegalen Herstellung von Zigaretten genutzt wurden, ließ die Behörde auf dem Gelände einer Spedition auf spektakuläre Weise vernichten.

Ein Bagger hob die ehemals bis zu 1,4 Millionen Euro teuren Maschinen hoch und ließ sie fallen, damit sie scheppernd auseinander flogen. Das klappte super. Von den Geräten blieben nur Kleinteile übrig.

 

Sichergestellt wurden die Maschinen, auf denen Plagiate von Marken des Zigarettenkonzerns Philip Morris hergestellt wurden, bereits 2005. Die extra von dem Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie eingeführte Markenabteilung hatte den Behörden bei dem Fall wertvolle Tipps gegeben.Erst jetzt, nachdem das Verfahren abgeschlossen wurde, konnten die Beweisstücke vernichtet werden.

In Sachen illegale Zigaretten quälen den Zoll mittlerweile ganz andere Probleme. Nicht in Deutschland, oder China sondern in Russland hergestellte Zigaretten überschwemmen den Schwarzmarkt. Dafür haben die Banden die Marke "Jin Ling" kreiert. Legal gibt es sie nirgends in der EU zu kaufen. Beliebt ist sie trotzdem. Schon weil die Schmuggelzigaretten zum halben Preis der legal verkauften Marken angeboten werden. "Jin Ling" stellt der Zoll mittlerweile in Massen sicher. Vor allem Lastwagenfahrer aus Osteuropa bringen die Zigaretten zu tausenden mit. zv

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