Bepo1Harburg - Hamburgs Polizisten treffen sich in Harburg. Am 29. Januar werden vermutlich sämtliche Bereitschaftspolizisten und auch die Beamten der Alarmhundertschaften, die sich aus Polizisten der Wachen aus ganz Hamburg zusammensetzen,

in Harburg im Einsatz sein. So soll ein Aufeinandertreffen von Neonazis und linken Demonstranten verhindert werden. An dem Tag, an dem NPD-Vorstandsmitglied Thomas Wulff mit einer Handvoll Anhängern nach jetzigem Stand, am Seevplatz aufmarschieren will, werden an mindestens sechs Stellen Gegendemonstrationen stattfinden.

Neben den bereits bekannten Orten Rathausplatz, Sand und Museumsplatz wollen nun auch die Verfolgten des Naziregimes am Deichhausweg und das Hamburger Bündnis gegen Rechts gleich an zwei Stellen, in der Fußgängerzone und an der Hannoverschen Straße Ecke Moorstraße, demonstrieren. Allein zu der Versammlung ganz in der Nähe der NPD-Kundgebung erwarten die Anmelder rund 500 Teilnehmer.

In Harburg wird es neben starken Verkehrsbehinderungen auch zahlreiche Absperrungen oder Kontrollstellen für Fußgänger geben. Der Aufmarsch der Rechtsradikalen in Harburg ist die erste von insgesamt zwei NPD-Kundgebungen, die vor der Bürgerschaftswahl angemeldet sind. Am 12. Februar will die NPD in der Hamburger Innenstadt auf dem Gänsemarkt eine Versammlung durchführen. zv