101011HaverieHausbruch - Beamte der Wache Süderelbe waren eine der ersten Feuerwehrkräfte die an der brennenden Fähre Lisco Gloria waren. Sie waren im Rahmen der an der Wache stationierten Sondereinsatzgruppe Schiffssicherung

vom Maritimen Lagezentrum in Cuxhaven in der Nacht zum Sonnabend um 0.32 Uhr alarmiert worden.

Von Hamburg aus fuhren die Angehörigen der SEG nach Puttgarden. Von dort wurden sie mit einem Schiff der Bundespolizei in die Nähe des Havaristen gebracht. Für die etwa 30 Angehörigen der SEG war es der erste Einsatz dieser Größenordnung. "Es war eine Atlantikkrieg-Szene aus einem U-Bootfilm", sagt einer der eingesetzten Beamten. "Vor uns lag das Schiff, das vom Heck bis zum Bug brannte."

 

 

Zum richtigen Einsatz kam die SEG nicht. Aus Sicherheitsgründen wurden Feuerwehrleute nicht mehr zur Brandbekämpfung auf die Fähre übergesetzt. So war die SEG lediglich als Sicherungsgruppe dabei, als ein Schlepper die Fähren an den Haken nahm. Eine zweite Gruppe der SEG wurde schon kurz nach der Alarmierung wieder abbestellt.

Die Feuerwehrleute sind bereits am nächsten Tag zurück nach Hausbruch, nachdem die dänischen Behörden die Gesamteinsatzleitung übernommen hatten.

Die Feuerwache 36 ist Heimatstandort der SEG Schiffssicherung. Dort liegt die komplette Zusatzausrüstung fertig verpackt bereit, welche für einen solchen Einsatz benötigt wird. zv