Harburg - Die Polizei in Harburg soll bis 2020 zusätzlich 15 Angestellte im Polizeidienst (AiP) bekommen. Das hat Innensenator

Andy Grote verkündet. Die Angestellten werden eine an die Polizei angebundener Ordnungsdienst sein, der Vergehen wie Geschwindigkeitskontrollen in Tempo-30 Zonen, Rotlichtverstöße von Fußgängern und Radfahrern, Nichteinhaltung von Auflagen für die Gastronomie, Mülldelikte von illegal entsorgten Abfall bis zum weggeworfenen Taschentuch, Wildpinklerei, Ruhestörungen ahndet oder fliegende Händler kontrolliert. Aber selbst die Überwachung des ordnungskonformen Wuchs von Hecken soll auf dem Programm stehen. Kurz: Die Angestellten sollen überall dort einschreiten, wo Verstöße festgestellt werden.

Mit dem Konzept soll die lokale Präsenz und die stadtteilbezogene Arbeit der Polizei gestärkt werden. Eingesetzt werden die Beamten nicht nur im Bereich Harburg, wo es aktuell zwei Angestellte im Außendienst bei der Polizei gibt, sondern auch in Süderelbe und Wilhelmsburg. Angebunden sind sie in Harburg, weil das Revier an der Lauterbachstraße das sogenannte Regional-PK ist, dass die Führungsrolle für die drei Revierbereich übernimmt.

Interessant wird es im Binnenhafen. Der gehört zum Reviergebiet der Wasserschutzpolizei, bei der keine zusätzlichen Angestellten angebunden werden. Damit stehen die zusätzlichen Angestellten, die auch viele Einsätze in Zusammenarbeit mit Polizisten der Dienstgruppe-Präsenz durchführen sollen, organisatorisch für den Bereich nicht zur Verfügung. zv