Seevetal - Nicht mehr viel zu retten gab es bei dem Brand eines Wohnmobils auf der A1 zwischen Hittfeld und Dibbersen am Freitagnachmittag. Das

Fahrzeug war kurz vor 16 Uhr aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Fahrer konnte es noch auf den Seitenstreifen lenken. Dann ging es in Flammen auf. Der Fahrer des Wohnmobils erlitt leichte Verbrennungen. Er wurde durch die Besatzung eines zufällig am Brandort vorbeifahrenden Rettungswagens der Berufsfeuerwehr Düsseldorf versorgt.

Die Angehörigen der anrückenden Feuerwehren aus Hittfeld, Maschen und Fleestedt konnten schon aus eniger Entfernung den Rauchpilz sehen. Als sie eintrafen, brannte das Wohnmobil lichterloh. Das Feuer wurde auch mit Hilfe von Schaum erstickt. Innerhalb weniger Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die A1 war wegen des Feuerwehreinsatzes in Richtung Bremen länger, in Richtung Hamburg kurzfristig gesperrt.

Für einen polnischen Lastwagenfahrer wird der Einsatz noch ein Nachspiel haben. Er hatte seinen Truck direkt vor dem Feuerwehrhaus der FF Hittfeld geparkt, um im Supermarkt gegenüber etwas einzukaufen. Die Feuerwehr konnte deshalb nur verspätet ausrücken. Die Polizei hat ein verfahren gegen den Mann eingeleitet. zv