Harburg - Deutlich öfter als im Vorjahr wurden 2017 die Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Harburg , Finkenwerder und Wilhelmsburg alarmiert. Sprunghaft stieg die Zahl der Einsätze dabei für die

organisatorisch im Bereich Harburg zusammengefassten Wehren Kirchdorf, Moorwerder, Neuland, Rönneburg, Sinstorf, Marmstorf, Rotenburg/Veddel und Wilhelmsburg von 735 Alarmierungen in 2016 auf 1020 Alarmierungen im vergangenen Jahr an.  Besonders hoch sind dabei die Steigerungen der Wehren Kirchdorf von 147 auf 224, und die der FF Rotenburg/Veddel von 200 auf 296 Einsätze Auch die FF Sinstorf wurde mit einer Einsatzzahl von 100 in 2017 fast doppelt so oft gerufen, wie im Vorjahr.

Im Bereich Süderelbe, zu dem die Wehren Hausbruch, Harburg, Moorburg, Neugraben, Fischbek und Eißendorf gehören, stieg von 2016 auf 2017 die Zahl der Einsätze von 448 auf 494. Im Bereich Unterlebe, dazu gehören die Wehren Finkenwerder, Francop, Neuenfelde Nord, Cranz, Neuenfelde süd und Neuwerk, ging die Zahl der Einsätze dagegen von 554 auf 553 zurück.

Die Steigerung der Einsatzzahlen hat mit den Unwettern "Herwart", "Xavier" und "Sebastian" zu tun. Sie führten zu einem sprunghaften Anstieg der Technischen Hilfeleistungen, die sich bei vielen Wehren vervielfacht hatten. Als ein besonderen Einsatz verbuchte die Feuerwehr in ihrer Jahresstatistik das Feuer am 2. Juni vergangenen Jahres im Phoenix-Viertel. Dort hatte eine Erdgeschosswohnung gebrannt. Die Feuerwehr rettete 15 Bewohner, denen der Fluchtweg abgeschnitten war. 18 Bewohner hatten eine Rauchvergiftung erlitten. zv