LK Harburg - Eine schussbereite Armbrust auf der Rückbank. Ein berauschter Fahrer, der schon 24 Stunden vorher wegen Fahren

unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen wurde, eine irakische Familie, die sich in einem Kleintransporter aus England heimlich ins Land geschmuggelt hatten. Ein Moldawier, der sich mit einem gefälschten Pass als Rumäne ausgab und ein Deutscher, der mit einem bulgarischen Führerschein unterwegs war. Was die Beamten vom Hamburger Zoll und der Polizei am Wochenende so alles bei einer groß angelegten Kontrolle auf der A1 entdeckten, war schon bemerkenswert.

Den Vogel schoss aber eine Frau aus dem Raum Diepholz ab. In ihrem Wagen entdeckten die Beamten 15 Lämmer, zum Großteil im Kofferraum, aber auch im Fußraum auf der Beifahrerseite eingepfercht. Den Beamten erzählte die Frau, dass sie sich eine Schafzucht aufbauen wolle. Allerdings scheint sie, wie nicht nur der Transport der Schafe zeigt, nicht zur Haltung von Tieren geeignet zu sein. Bereits letzten Herbst waren ihre mehrere Tiere zwangsweise weggenommen worden. Die 15 Lämmer im Auto wurde sichergestellt und in einem Tierhaltungsbetrieb in Hollenstedt untergebracht. zv