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Bombenblindgänger: Große Teile der Innenstadt lahm gelegt
Mittwoch, den 01. September 2010 um 11:18 Uhr

100901bomb6Harburg - Ein Bombenblindgänger legt Harburg lahm. Mittwochmorgen entdeckten Kampfmittelräumer auf dem ehemaligen Behördenparkplatz an der Knoopstraße einen 1000 Pfund schweren Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Dort soll

das neue Bürgerzentrum entstehen. Sofort wurde die gesamte Gegend abgeriegelt. Fluchtartig verließen Anlieger die Gegend. Autobesitzer brachten ihre geparkten Fahrzeuge in Sicherheit. Sprengmeister Burkhardt Mantsch stellte fest, dass der Blindgänger mit einem Aufschlagzünder bestückt ist. Damit ist die Bombe nicht so brisant wie die mit Säurezündern bestückten Fliegerbomben. Trotzdem müssen die Gebäude in einem Umkreis von mehreren hundert Metern evakuiert werden. Das Leben in Harburg stand still. Das Rathaus, das Helms-Museum, das Finanzamt, die Gesamtschule GSH und zahlreiche Wohngebäude waren betroffen. Der Ring: Menschenleer. Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei war im Einsatz.

Museumsdirektor  Rainer-Maria Weiss gab seinen Mitarbeitern frei. "Es macht keinen Sinn. Wir müssen hier sowieso für die Entschärfung raus." Wolfgang Aschendorf gab den Mitarbeitern seiner Versicherungsagentur frei. "Wir konnten ja nicht mehr arbeiten, mussten raus."

Um 16.44 Uhr begann der Sprengmeister mit der Entschärfung. "Es war nicht schwierig", sagt Mantsch. Die Zünder waren nur leicht verformt und ließen sich gut rausdrehen. So war nach 59 Minuten die Bombe entschärft. Möglicherweise ist das nicht die letzte Bombe dort. Auf dem Gelände wird noch weiter nach Blindgängern gesucht. zv

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Kommentare  

 
#3 Torsten 2010-09-01 18:51
Es gibt Entwarnung! "Die Bombe ist entschärft" sagt der Sprecher der Feuerwehr. Sprengmeister Burkhardt Mantsch hat eineinhalb Stunden dafür gebraucht, die Bombe zu entschärfen. Allein eine halbe Stunde hat es gedauert, um sie freizulegen, da sie drei Meter tief unter der Erde liegt. Die Straßen und Häuser werden freigegeben und die Anwohner können zurück in ihre Wohnungen.
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#2 ptsiem 2010-09-01 16:19
Ist ja schon interessant, wo man überall 65 Jahre auf einem Pulverfass saß.
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#1 Christina 2010-09-01 13:59
Also bisher wurde noch niemand evakuiert... aus Wohngebäuden... ich weiß das da noch sehr viele drin sind.
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