Wilhelmsburg - Großeinsatz der Feuerwehr auf der Hohen Schaar. Am Dienstagmittag schlug dort bei DHL ein Fass leck, in dem eine giftige Flüssigkeit transportiert wurde. Vielee Mitarbeiter klagten

kurz darauf über Reizungen in Mund, Augen oder Nase. Die Feuerwehr schickte zahlreiche Rettungswagen, den Leitenden Notarzt und Spezialeinsatzkräfte für die Bergung von gefährlichen Stoffen. "Der Leitende Notarzt hat 37 Personen gesichtet. 17 kamen wegen leichten Reizungen ins Krankenhaus", sagt ein Feuerwehrsprecher. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Das Fass war vermutlich beschädigt worden, als es verladen werden sollte. Im Einsatz war auch die FF Sinstorf, die mit spezieller Technik zum Aufsüuren und Messen von gefahrstoffen ausgerüstet und ausgebildet ist. Sie war bereits beim G20-Gipfel mit einer besonderen Aufgabe betraut. Die FF Sinstorf wurde im Umfeld von US-Präsident Trump stationiert, um bei einem Anschlag mit chemischen Stoffen rechtszeitig die Gefahr zu erkennen. zv