Harburg - Auf der Süderelbe direkt am Anleger der Wasserschutzpolizei liegt die "Beluga II", der Motorsegler von Greenpeace, der bei den G20-Protesten auf der Elbe vor

der Elbphilharmonie eine zentrale Rolle spielte. Das Schiff ist von der Polizei beschlagnahmt. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Aktion. Es wird wegen des "gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr" ermittelt.

Die Aktion hatte zu dem Zeitpunkt stattgefunden, als sich die Staatschefs zu dem Konzert in der Elbphilharmonie versammelten. Mehrere Kleinboote von Greenpeace hatten direkt an der Sperrlinie zu dem Konzerthaus Schwimmer ins Wasser abgesetzt, die in die Sperrzone schwammen. Neben der "Beluga II" waren, um den Protest zu beenden, auch mehrere Kleinboot sichergestellt und Schwimmer und Besatzungen festgenommen oder in Gewahrsam genommen worden.

Wann die "Beluga II" wieder freigegeben wird, auf der immer noch die Karikatur des unartigen Trump angebracht ist, der in Windeln auf die Welt sch..., ist unklar. Die Ermittlungen, so hieß es aus der Polizei, seien weitgehend abgeschlossen. Die Akte wird der Staatsanwaltschaft übergeben. Die entscheidet dann wie weitere mit der "Beluga II" verfahren wird. zv

Die "Beluga II" bei den Protesten vor der Elbphilharmonie. Foto: Andre Zand-Vakili