Harburg - Die ersten Estremisten sind in der Gefangenensammelstelle, der GESA in der Schlachthofstraße eingeliefert woden. Es handelt sich um zwei

23 und 27 Jahre alte Berliner, die als Linksextremisten unter anderem wegen Landfriedensbruch bekannt sind. Sie waren bereits in der Nacht zum Donnerstag in Altona nach einem Zeugenhinweis festgesetzt worden. Sie waren in Altona in einem Renault angetroffen worden. In der Nähe entdeckten die Polizisten einen Miettransporter, der von einem ebenfalls als Linksextrimist bekannten Mann angmietet worden war. "In dem Fahrzeug fanden die Beamten Gegenstände, die zur Vorbereitung von Straftaten geeignet sind. Unter anderem stellten die Beamten Sprechfunkgeräte, Latexhandschuhe, Einwegschutzanzüge und Streusandkisten sicher. Auch wurde eine Liste mit Kennzeichen von zivilen Polizeifahrzeugen aufgefunden", so Polizeisprecher Jörg Schröder. "Aufgrund der Gesamtumstände muss davon ausgegangen werden, dass die Personen zu Vorbereitungshandlungen von schweren Straftaten im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel nach Hamburg gereist sind." Einer dauerhaften Ingewahrsamnahme zur Gefahrenabwehr stimmte ein Richter nicht zu. Beide Extremisten sind wieder entlassen. Sie bekamen nach dem Polizeirecht lediglich ein Aufenthaltsverbot für den Bereich Messegelände und Schanzenviertel, das aber nicht einmal bis zum Gipfel reicht. Die Polizei hat Beschwerde gegen die Ablehnung der längerfristigen Ingewahrsamnahme eingelegt. zv