Altenwerder – Jagdszenen im Kölhbrandt. Mitglieder von Greenpeace blockierten am Hansaport das Anlegen der „Subaru“. Der Frachter war mit

60.000 Tonnen Steinkohle aus Texas beladen. Die Aktion startete am Donnerstagabend kurz vor der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump aus Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Mit neun Schlauchbooten fuhren sie zum Frachter und sprühten „No Trump – No Coal“ auf die Bordwand. Am Hansport gingen bis zu 22 Personen ins Wasser um als schwimmende Hindernisse das Anlegen des Frachters zu verhindern.

Die Wasserschutzpolizei war schnell mit zahlreichen Booten vor Ort. Unter anderem waren die Kleinboote aus ganz Deutschland dabei, die zu einer maritimen Übungswoche in Hamburg sind. Sie trainieren den geschlossenen Einsatz auf dem Wasser zum G20-Gipfel, darunter exakt Szenarien, denen sich die Beamten am Hansaport gegenüber sahen. Dort gab es Verfolgungen auf dem Wasser. Ein Beamter aus Schleswig-Holstein wurde dabei leicht verletzt.

Die Polizei stellte an Land die Personalien von mehreren Greanpeace-Mitgliedern fest. Sie wurden noch vor Ort entlassen und vom Gelände eskortiert. Acht Schauchboote konnten von der Polizei sichergestellt werden. Es wurde Strafanzeige gestellt. Gegen die Betroffenen wird wegen Sachbeschädigung, Nötigung, Hausfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. zv