Moorburg - Bei Sucharbeiten auf der Freifläche neben der Holborn Raffinerie ist am Dienstagnachmittag eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Der 500 Pfund schwere Blindgänger lag in einer Wasserfläche und musste von Tauchern aus etwa neun Meter Tiefe geborgen werden. "Die Zündnadel des Heckaufschlagzünders steckte schon in der Ladung", sagte Sprengmeister Peter Bodes. "Das machte die Sache besonders gefährlich." Die Kampfmittelräumer setzte für die Entschärfung eine sogenannte Raketenklemme ein. Sie schnitt den Zünder aus der Bombe. Anschließend wurde der Detonator vor Ort gesprengt.

Für die Entschärfung war ein Sperr- und Warnradius von 500 Metern festgelegt worden. Evakuierungen waren nicht nötig. Der Moorburger Bogen war für die Zeit der Entschärfung gesperrt. zv