Wilhelmsburg - Erneut ist es auf der A1 zwischen Siedenfelder Brücke und dem Kreuz Süd zu einem schweren Unfall gekommen. Dort, wo sich die Autobahn teilt,

waren am Donnerstagmorgen um kurz vor 10 Uhr fünf Autos und drei Motorräder verunglückt. Vermutlich war der Unfall durch einen Fahrstreifenwechsel ausgelöst worden. Die Feuerwehr und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Auch der Retttungshubschrauber kam zum Einsatz. Er flog einen Notarzt ein. Zunächst war gemeldet worden, dass Unfallbeteiligte in Fahrzeugen eingeklemmt sins. Das bestätigte sich nicht. "Der Unfall ging verhältnismäßig glimpflich aus", sagt ein Feuerwehrmann. Zwei Beteiligte waren verletzt worden. Sie kamen mit Rettungswagen ins Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht für sie nicht.

Für die Rettungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Norden voll gesperrt. Schnell baute sich ein langer Stau auf, der über zehn Kilometer bis hinter das Autobahnkreuz Maschen zurückreichte. Zunächst war eine Fahrspur, gegen 11.50 Uhr zwei weitere Fahrstreifen der dort vierspurigen Autobahn freigegeben. Erst vor knapp zwei Wochen hatte sich fast an derselben Stelle ein Verkehrsunfall ereignet. (Bericht hier mit einem Klick)

Bereits in der Nacht hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall in Finkenwerder ereignet. Gegen 4 Uhr waren auf der Straße Kreetslag ein Audi und ein Fiat frontal zusammengestoßen. Der Fiat schleuderte auf die Leitplanke und lieb in Schieflage stehen. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug zunächst gegen ein Umkippen sichern, bevor der eingeklemmte Fahrer befreit werden konnte. Der 25-Jährige hatte schwerste Verletzungen erlitten und kam nach seiner Rettung ins Krankenhaus. Es besteht für ihn Lebensgefahr. Der Fahrer des zweiten Wagens wurde ebenfalls verletzt. Ein im Krankenhaus durchgeführter Atemalkohltest ergab den Wert von 2,13 Promille. Außerdem geht die Polizei davon aus, dass der 30 Jahre alte Pole zu schnell unterwegs war, als der Unfall passierte. zv