Ein Licht gegen Gewalt: Robert Rittich (mitte), Jörg Bösenberg (r.) und Johannes Jojo Tapken.Harburg - Nach dem kaltblütigen Mord an Pascal E. in der vergangenen Woche ist die Diskussion für mehr Sicherheit auf den Straßen neu entflammt. "Gegen Gewalt in Harburg" – so heißt eine facebook-Gruppe,

welche aufgrund dieser Geschehnisse wenige Tage nach dem Mord gegründet wurde. Mittlerweile zählt diese Gruppe mehr als 2.800 Mitglieder – größtenteils Menschen aus dem Bezirk oder dem Umland.

Grund genug, dieses Forum zu nutzen. Deshalb findet am Dienstag, 6. Juli – genau zwei Wochen nach dem Mord – ab 19 Uhr  eine Mahnwache vor dem Harburger Rathaus statt. Unter dem Motto „Ein Licht gegen Gewalt“ sind die Teilnehmer aufgerufen, sich auf dem Platz in Harburg einzufinden. „Jeder Teilnehmer wird gebeten ein "Licht" gegen die Gewalt mitzubringen. Bringt gerne eure Eltern, Verwandte und Freunde mit. Je mehr sich engagieren, desto größer ist die öffentliche Wahrnehmung“, sagt Gruppengründer Robert Rittich. Politisch soll diese Gruppe allerdings auf keinen Fall sein.

Dennoch werden zu der Mahnwache auch die einzelnen Fraktionsvorsitzenden der Parteien in der Bezirksversammlung anwesend sein. Moderator Udo Brückner wird diese mit brisanten Fragen zum aktuellen Geschehen konfrontieren.

Abschluss der Mahnwache ist ein unplugged Konzert des Harburger Musikers Jimmy Cornett. (mel)