Harburg - Auch nachdem die Staatsanwaltschaft Revision gegen die milden Urteile gegen die vier jungen Männer eingelegt hat,

die im Februar an der Bornemannstraße eine 14-Jährige missbrauchten, geht die Welle der Empörung über den Hamburger Richterspruch weiter. Mittlerweile haben über 80.000 Menschen die Online-Petition unterschrieben, die nach dem Urteil gestartet wurde.

Der aus Bremen stammende Initiator hät auch nach der Revision weiter an der Petition fest. "Der Zauberstab der  "Zukunftsprognose eines Täters" und des erzieherischen Gedankens im Jugendstrafrecht kann und darf nicht dazu führen, dass eine brutale Gruppenvergewaltigung an einer hilflosen 14-Jährigen beiseite gewischt wird", schreibte er. Und weiter: "Gerichte und Behörden sind weitgehend unabhängig in unserem Land. Das ist richtig so und schützt uns vor uns selbst. Aber wenn sich eine Rechtsprechung abzeichnet, die nichts mehr zu tun hat mit den moralischen Empfindungen der Bürger, dann verliert die Justiz ihren Anspruch Urteile "Im Namen des Volkes" zu sprechen." zv

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