100604PeterwagenNeuland - Von der Hamburger Innenstadt bis nach Harburg haben Polizisten einen Audi-Fahrer verfolgt. Dann verunglückten die Beamten mit ihrem Peterwagen so schwer, dass ihr Fahrzeug liegen blieb. Beide Polizisten wurden leicht verletzt. Schon vorher hatte der Audi-Fahrer auf seiner wilden Flucht mehrere Unfälle verursacht, bei der auch eine unbeteiligte Frau verletzt wurde.
An der Domstraße in der Hamburger Innenstadt hatten Hundeführer der Polizei den Mann an einer roten Ampel ansprechen wollen. Es ging um einen kaputten Auspuff an seinem Wagen. Doch der gab Gas, raste los. Über die Amsinckstraße und die Elbbrücken flüchtete er auf die Stadtautobahn. Einen Passat drängte er in die Schutzmauer in der Mitte. Die Fahrerin wurde verletzt. „Er fuhr auch bei zwei weiteren Autos die Spiegel ab und gefährdete Motorradfahrer“, sagt ein Polizist. In Neuland fuhr der Täter von der Autobahn ab. Auf der Brücke rammte er den ihn verfolgenden Peterwagen, welcher mit eingedrückter Front liegen blieb. Dann rammte der Täter mit dem Audi eine Ampel, diese wurde aus dem Boden gerissen. Trotzdem fuhr er weiter, lenkte den Audi wieder auf die Stadtautobahn und flüchtete Richtung Norden. Mehr als 15 Peterwagen waren mittlerweile hinter dem Audi her. In Georgswerder fuhr er ab. In der Fiskalischen Straße ließe er den Wagen stehen und flüchtete zu Fuß. Der Mann entkam. Es soll sich um einen der Polizei bekannten Intensivtäter handeln. Er ist der Sohn der Audi-Besitzerin. Nach ihm wird gefahndet. zv