Waltershof - Das Feuer auf dem Containerfrachter CCNI Arauco ist unter Kontrolle. Zuvor hatte es einen massiven Einsatz von Löschschaum gegeben. Bei der Feuerwehr

wollte man noch nicht davon sprechen, dass der Brand im hinteren Laderaum völlig gelöscht ist. Das Feuer war am Donnerstag vermutlich durch Schweißarbeiten im hinteren Laderaum des im Waltershofer Hafen liegenden Schiffes ausgebrochen. Versuche in Brand geratene Container mit Kohlenstoffdioxid und durch Fluten der betroffenen Sektion zu löschen, waren zuvor gescheitert.

Ab 4.45 Uhr hatte die Feuerwehr mit Unterstützung der Werksfeuerwehren der Holborn und von Airbus den "Schaumangiff" begonnen. Bis 6 Uhr wurde so gelöscht. Anschließend musste mit schwerem Gerät ein durch die Hitze verzigener und verkanteter Lukendeckel entfernt werden. Jetzt sieht es so aus, dass ob sich das Feuer nicht weiter entwickelt. Die Feuerwehr war bei dem Einsatz auf Schaummittel der Werksfeuerwehren angewiesen. 45.000 Liter wurden für den Einsatz am Samstagmorgen gebraucht. Es wird dem Löschwasser zugement, das mit Luft den schaum erzeugt, und macht einen Anteil von maximal 5 Prozent aus.

Jetzt sind Experten verschiedener Behörden vor Ort, die besprechen, wie es weiter geht. Der 300 Meter lange Containerriese muss entladen werden. Zudem muss auch das Löschwasser aus dem Luk entsorgt werden.

Die Feuerwehr war am Sonnabend mit rund 150 Mann vor Ort. Sie wird im Laufe des Tages dort ihre Kräfte ausdünnen und mit einer Brandwache vor Ort bleiben, um etwaige Brandnester beim Entladen der ausgebrannten Container abzulöschen. Wie lange der Einsatz dort noch andauern wird, ist unklar. zv